So gelingt der Baum- und Strauchschnitt

So gelingt der Baum- und Strauchschnitt
1. Erziehungsschnitt

Damit bringen Sie neu gepflanzte Gehölze in Form und zeigen ihnen, wo es lang gehen soll. Sträucher brauchen diesen Schnitt nicht, man lässt sie erst mal wachsen. Obstgehölze dagegen schon, sie sollten eine gesunde Krone bilden. Der erste Schnitt wird meist in der Baumschule erledigt: Junge Obstbäume sollen einen senkrechten Mitteltrieb und drei, maximal vier Leittriebe haben, die in alle Richtungen abgehen.

2. Erhaltungsschnitt

Mit dem Erhaltungsschnitt halten Sie Gehölze bei Laune, kurieren Sturmschäden aus oder halten zu große Äste vom Haus fern. Der Schnitt gilt für Obst- und Ziergehölze gleichermaßen: Alles, was nach innen wächst, sich überkreuzt, dick mit Moos bewachsen oder ganz abgestorben ist, wird entfernt. Bei Obstbäumen kommen im Sommer die senkrechten Wasserschosser weg, die ohnehin die Früchte beschatten würden.

3. Verjüngungsschnitt

Kaputte Zweige, Moos auf den Ästen, wild wuchernde Triebe – das reinste Dickicht! Mit dem rabiatesten Schnitt von allen bringen Sie überalterte, blühfaule, schlecht oder gar nicht geschnittene Sträucher und Hecken wieder auf Trab. Schneiden Sie Sträucher ohne Rücksicht auf Verluste und irgendwelche Schnittregeln auf 10 cm über dem Boden zurück. Nadelbäume eignen sich dafür nicht, sie treiben aus dem Holz nicht mehr aus.

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